Christoph F. Lorenz spielt Werke von Blow, Boellmann, Wolstenholme und weiteren Komponisten an der Parabrahm-Orgel

Christoph F. Lorenz. (Foto: Lorenz)

Christoph F. Lorenz. (Foto: Lorenz)

Eichwalde (pm). Am Sonnabend, 21. April 2012, gibt Christoph F. Lorenz ab 18 Uhr ein Orgelkonzert in der evangelischen Kirche Eichwalde, am Händelplatz. Der Hochschullehrer aus Köln, spielt auf der seltenen Parabrahm-Orgel aus dem Jahr 1908 Werke von John Blow, Léon Boellmann, William Wolstenholme und Edwin H. Lemare. Der Eintritt ist frei.

Die Eichwalder Evangelische Kirchengemeinde freut sich, in ihrem zehnten Jahr seit der Restaurierung der einzigartigen Parabrahm-Orgel diesen namhaften Organisten für ein Konzert gewonnen zu haben. Christoph F. Lorenz wurde 1957 in Duisburg geboren. Er ist Professor für Musikwissenschaft, und arbeitet als Konzert-Organist, -Pianist und -Cembalist sowie als Kirchenmusiker in Köln. Ersten Orgelunterricht nahm er in seiner Heimatstadt bei dem Ramin- und Straube-Meisterschüler Prof. Konrad Voppel. Student war er in der Hochbegabtenklasse von Prof. Detlef Kraus an der Folkwang – Musikhochschule in Essen. Weitere Studien von Lorenz: Klavier, Cembalo, Dirigieren und Musikwissenschaft in Köln, Paris und Krakau (bei Prof. Jan Jargón), Germanistik und katholische Religion. Dazu kommen Orgelstudien bei Prof. Clemens Ganz (ehemaliger Kölner Domorganist), Flor Peeters, Guy Bovet und Lionel Rogg (Genf), Jean Langlais (Paris) und George Malcolm (London)

Orgel- und Cembalokonzerte führten Lorenz in 19 europäischen Länder, nach China, Japan, Korea, auf die Philippinen, nach Nord- und Südafrika, Uganda, USA, Kanada, Mexiko, Südamerika, Australien sowie nach Neuseeland.

Prof. Dr. Lorenz nahm an dem Cambridge Organ Festival, dem internationalen Orgelfestival in Morélia (Mexico), dem „Festival Primavera“ 1985 in Mexico-City, dem Melbourne International Festival of Organ and Harpsichord 1989, dem Hongkong Festival 1993 und dem Internationalen Kirchenmusikfestival in Wellington/Neuseeland 1999 teil. In den letzten Jahren gestaltete er Orgelkonzerte u.a. in der königlichen Festung in Oslo, in Varenna (Internationale Musikfestspiele in Norditalien), Culturel Centre in Hongkong, Basilika Vierzehnheiligen, Franziskaner – Klosterkirche auf dem Kreuzberg/Rhön, an der historischen König-Orgel in der Klosterbasilika Steinfeld, in katholischen Pfarrkirchen in Altenkunstadt, Badenweiler, Bernau, Coburg Kulmbach, Wehr, Flensburg, Bergenhusen, Dom zu Schleswig, Langenhorn (Orgel-Sommer – Festspiele), Waldbröl, Wallfahrtskirche Todtmoos, Bergkloster Bestwig.

2010 spielte er an verschiedenen Orgeln unter anderem in Berlin (Dom und St. Hedwigs-Kathedrale), in Königs Wusterhausen, Motzen, Schlosskirche Gut Sieversdorf bei Frankfurt(Oder), Kroppenstedt Klosterbasilika Knechtsteden, ev. Kirche Reichshof-Eckenhagen, Dom zu Neheim und Düren-Lendersdorf. (jl)


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