Krüger hilft

Er hat das Helfen zum Beruf gemacht

Eichwalde (Anzeige/PR-Report). „Fünf Jahre habe ich für eine Firma Krankentransporte gemacht und dabei festgestellt, dass mir der Job wirklich Spaß macht“, erzählt Karsten Krüger. Im August 2012 habe er die Idee gehabt, sich damit selbstständig zu machen, einen Geschäftsplan entwickelt und im November sein Gewerbe angemeldet. Krüger hilft, so nennt er sein Unternehmen. Zunächst bot er Dienstleistungen rund um die Gartenpflege, Einkaufshilfen und einen Fahrdienst an. „Seit kurzem habe ich die Konzession für Krankentransporte. Damit habe ich amtlich beglaubigt, dass ich Menschen mit Beeinträchtigungen transportieren darf, zum Beispiel zum Arzt, zur Physiotherapie oder zum Röntgen. Oft sind das alte Leute“, sagt der 31-jährige. Geplant sei es, später auch liegende Transporte anzubieten. Man fange eben als Selbstständiger klein an und baue sich das Geschäft nach und nach auf, erklärt Krüger.

Neben Fahrdiensten bietet Karsten Krüger auch kleine Hilfen im Alltag. (Foto: Marion Bark)

Neben Fahrdiensten bietet Karsten Krüger auch kleine Hilfen im Alltag. (Foto: Marion Bark)

Auch lange Fahrten werden nachgefragt

Er mache das gerne, da er dabei interessante Menschen kennen lerne, vor allem Menschen mit großer Lebenserfahrung. Inzwischen hat sich der Eichwalder eine kleine Stammkundschaft aufgebaut, die ihn immer häufiger als Fahrer in Anspruch nehmen. Offensichtlich fühlen sich seine Fahrgäste wohl. Dabei sind es nicht nur Fahrten in der näheren Umgebung, sondern auch lange Strecken werden bei ihm nachgefragt. „Nächste Woche fahren wir zur Ostsee“, erzählt Krüger. Inzwischen riefen ihn Kunden aus ganz Deutschland an. Beispielsweise habe er kürzlich jemanden in Witten an der Ruhr abgeholt und nach Potsdam gefahren. „Als Mietwagenfahrer haben wir den Vorteil die Fahrpreise frei vereinbaren zu können“, sagt Krüger. Dabei sind die Fahrten für jeden erschwinglich. Kurzfahrten bis fünf Kilometer in der Region kosten 5,75 Euro.

Karsten Krüger genießt bei alten Menschen großes Vertrauen. Häufig lobten diese den Fahrer, erklärten, dass sie sich sicher fühlten und die Fahrt als sehr angenehm empfänden. Die Kunden seien durchaus schon mal sehr großzügig und legten noch ein ordentliches Trinkgeld zum vereinbarten Preis dazu, so der Chauffeur und Haushaltsdienstleister.

Krankentransporte können über die Krankenkasse abgerechnet werden

Die Fahrten zum Arzt, Physiotherapeuten oder zur Klinik können Patienten über die Krankenkassen abrechnen. Krügers Kunden müssen dann nur einen Eigenanteil von 5 Euro pro Fahrt tragen. Wichtig sei dabei, dass die Patienten einen Transportschein vorlegen, dessen Gültigkeit von der jeweiligen Krankenkasse bestätigt worden sei, erklärt der Mietwagenfahrer. Bei Bedarf helfe er bei der Abrechnung mit der Krankenkasse.

Das anfängliche Geschäft mit der Garten- und Grabpflege läuft weiter. Beispielsweise kümmert er sich in Schulzendorf um ein Haus eines älteren Ehepaares, das in Berlin lebt. Für einen Kunden in Pirna pflegt er ein Grab in Eichwalde. Damit seine Kunden das Ergebnis begutachten können, fotografiert Krüger das gepflegte Grab und sendet die Bilder per E-Mail an sie.

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