Literatur

Dia-Vortrag: Manfred Schollmeyer zeigt Fontane von seiner menschlichen Seite

Mittwoch, 15. Februar 2012 06:00
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Schubschiffe wie dieses, im März 2007 in Schmöckwitz aufgenommen waren zu Fontanes Zeiten sicher noch nicht auf dem Zeuthener See unterwegs. Die Seenlandschaft im Süden Berlins hat noch heute ihren Reiz und lockt an den Wochenenden regelmäßig Erholungsuchende aus der Stadt. (Foto: Jörg Levermann)

Eichwalde (pm). Wer kennt ihn nicht, den berühmten Sohn aus Brandenburg – Theodor Fontane. Er, der seine Heimat mit seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg in der Literatur verewigt hat, der zu den großen Vertretern der Weltliteratur des poetischen Realismus zählt. Fontane war bei seinen Streifzügen auch in Schmöckwitz und beschrieb die sich kreuzenden Wasserflächen des Langen Sees, Seddin-Sees und Zeuthener Sees als „haffartige Stelle, wo sich, angesichts der Schmöckwitzer Brücke“ die Seen ein „Rendezvous geben“. Aber wer kennt den Menschen Theodor Fontane? Der Dia-Abend von und mit Manfred Schollmeyer, der auch Vorträge zur Wanderung auf dem Jakobsweg gehalten hat, gibt am Sonnabend, 25. Februar ab 18 Uhr Antworten auf diese Fragen. Im Vortrag Berühmte Brandenburger – Auf Spuren des Wanderers und Erzählers Theodor Fontane zeigt Schollmeyer den...

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Gemeindebibliothek: Dieter Moor und Sven Nordqvist sind am beliebtesten

Montag, 16. Januar 2012 12:29
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Zentral gelegen ist die Gemeindebibliothek an der Grünauer Straße 54 in Eichwalde. (Foto: Jörg Levermann)

Eichwalde. „Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht“, so lautet der Titel des Romans von Dieter Moor. Der Roman wurde im vergangenen Jahr am häufigsten in der Gemeindebibliothek ausgeliehen. Thriller waren besonders beliebt in der Kategorie der Literatur für Erwachsene. Am zweit häufigsten verlangten die Leser Simon Becketts „Obsession“ und am dritt häufigsten „Erbarmen“ Jussi Adler-Olsen. Bei den jüngsten Leserinnen und Lesern steht „Armer Pettersson“ von Sven Nordqvist auf Platz eins bei den Romane für Kinder in der Kategorie Leseanfänger. Auf Platz zwei liegen „Ein Feuerwerk für den Fuchs“, ebenfalls von Nordqvist und „Hexe Lilli und das Geheimnis der Mumie“ von Knister. Ältere Kinder ab elf Jahre interessierten sich vor allem für „Die drei ??? Toteninsel“ und Cornelia Funkes „Tintenherz“ (Platz...

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Literatur-Tipp: Ein Banker steigt aus und wagt ein neues Leben

Donnerstag, 05. Januar 2012 10:46
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Vielleicht eine gute Motivation zum Durchhalten der Vorhaben für das Jahr 2012 ist die Geschichte von einem, der auszog, das Leben zu lernen: „Über die Berge zu mir selbst“ von Rudolf Wötzel ist die packende Geschichte einer radikalen Neuorientierung, die Geschichte eines Menschen, für den Erfolg, Luxus und Prestige selbstverständlich waren und der sich aus freien Stücken zum Ausstieg und zur Verwirklichung eines neuen Lebenskonzeptes entschloss. Warum tut der sich das an? Er hat doch alles, er hat’s geschafft! Rudolf Wötzel, einst Deutschlandchef der Sektion Mergers & Acquisitions bei der globalen Investmentbank Lehman Brothers, kündigt seinen hoch bezahlten Job, packt seine Sachen und überquert die Alpen: 1.800 Kilometer, 120 Etappen, viele davon hochalpin, 129 Gipfel, darunter 33 Viertausender und...

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Bücherschrank: Kinder und Jugendliche bringen Literatur in die Bahnhofstraße

Donnerstag, 24. November 2011 19:02
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Eichwalde (pm). Aus der Idee des Eichwalder Kinder- und Jugendparlaments, einen öffentlichen Bücherschrank inmitten unserer Gemeinde aufzustellen, wird am 27. November Realität. Eine ausrangierte Telefonzelle, handwerklich und künstlerisch für den neuen Zweck hergerichtet, wird am ersten Adventssonntag um 11 Uhr in der Bahnhofstraße der Öffentlichkeit übergeben. Jeder kann nach belieben Bücher in dieser Kleinbibliothek ablegen, aber auch kostenlos ausleihen. Unternehmen aus dem Ort und Nachbargemeinden haben als Sponsoren dazu beigetragen aus der alten Telefonzelle eine Bibliothek im Straßenraum zu machen. Dabei hat es länger als ein Jahr gedauert, bis der Vorschlag der jungen Eichwalder Wirklichkeit wurde. Die Idee des Kinder- und Jugendparlaments wurde in den Ausschüssen diskutiert und fand Mehrheiten. Doch die Umsetzung stellte sich als langwierig heraus. Zunächst verzögerte...

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Wie bunte Seifenblasen

Sonntag, 20. November 2011 06:00
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Von Christine Stachewicz   Wie bunte Seifenblasen Von einem lachenden Kind werden sie geschickt in den Wind. Schweben sachte davon biegen sich leuchtend in sämtlichen Farben. Zart glänzend und zitternd, schwerelos. So verletzbar, unendlich schön in ihrer hellen Ehrlichkeit. Möchte sie halten in meinen Händen sie drehen und wenden mir von allen Seiten besehen. Doch ich weiß, ließe ich ihnen nicht ihre Freiheit würde das Unvermeidliche geschehen. Du bist für mich wie bunte Seifenblasen, weil ich dich liebe lasse ich dich ziehen. Ich bin das Kind, dass dich schickt in den Wind dir lachend nachschaut und glücklich ist dich in all deiner Vollkommenheit gekannt zu haben.

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Geschichten aus Grünau – Eberhard Panitz ließt

Donnerstag, 25. August 2011 09:16
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Eberhard Panitz, 2009. (Foto: SpreeTom, Wikipedia CC-Lizenz)

Eichwalde. In Kooperation mit der Gemeindebibliothek lädt der Seniorenbeirat zu einer Autorenlesung mit Eberhard Panitz ein. Der in Grünau lebende Schriftsteller liest aus seinem 1999 erschienenen Buch Die grüne Aue des Alten Fritz. Dabei handelt es sich um Geschichten aus Grünau. Damit auch Familien und Berufstätige die Möglichkeit der Teilnahme haben, findet die Veranstaltung am Sonnabend, 27. August 2011 um 15 Uhr, in der Alten Feuerwache, Bahnhofstraße 79 statt. Der Eintritt ist frei. Geboren wurde der Schriftsteller, Drehbuchautor, Lektor und Publizist 1932 in Dresden. „Panitz’ sprachkünstlerische Produktion lässt sich mehrheitlich der Programmatik des sozialistischen Realismus zurechnen“, ist bei Wikipedia nachzulesen. Der DDR Kulturrat habe ihn mehrfach mit hohen Literaturpreisen ausgezeichnet. Als Mitglied des Marxistischen Forums der Partei Die Linke habe er mit anderen Künstlern und Intellektuellen einen Wahlaufruf...

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Albratrios

Mittwoch, 24. August 2011 16:07
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von Carmen Brevi Ich kenne einen Vogel, den Keiner kennt. Er fliegt durch die Luft und zeichnet Figuren aus Wolken in den Himmel. In seinem Gefieder schimmert Sternenstaub in Regenbogenfarben. Und wird er vom Regen nass, zieht er einen Bogen. Macht er Rast an einem Strand, schenken ihm Nixen die schönsten Muscheln im Strand. Fliegt er übers Meer, wird er begleitet von Walgesängen und begrüßt von ihren Fontainen. Durch seinen Flügelschlag bringt er Dünen zum Wandern, formt Sandrosen nur so aus Spaß. Schmetterlinge machen große Augen, damit er sie sehen kann. Im Herbst nehmen Bäume seine Farben an. Im Winter formt er jeden einzelnen Stern aus Eis. Ädert den Himmel mit kahlen Geäst der Baumkronen. Im Frühling lehrt er...

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Surminski las von der Kanzel

Freitag, 10. Juni 2011 12:47
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Arno Surminski las im Evangelischen Gemeindezentrum von der Kanzel. (Foto: Burkhard Fritz)

Eichwalde. Der spontan gewechselte Rednerplatz des Schriftstellers Arno Surminski vom Tisch zum heran gebrachten Kanzelpult im Eichwalder Evangelischen Gemeindezentrum kam den vielen Zuhörern recht. Der bekannte Autor war einfach besser zu sehen. Eigentlich sei die Kanzel ja den Kirchenleuten vorbehalten, meinte Surminski. In seinen vorgetragenen Lesebeiträgen spielt der liebe Gott häufig eine Rolle. Die Zeiten des Krieges – meist des 2. Weltkrieges – nennt Surminski unter anderem immer wieder gottlose Zeiten. Es war Krieg in Europa, in seinen Büchern vornehmlich in Ostpreußen angesiedelt, und dieser Weltkrieg hat das Leben des damals jungen Arno Surminski nachhaltig geprägt. Bei seiner Lesung am vergangenen Donnerstag las der in Hamburg lebende Schriftsteller aus seinen Romanen Jokehnen und Winter Fünfundvierzig oder die Frauen von...

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Arno Surminski ließt aus Winter Fünfundvierzig, Die masurische Eisenbahnreise und aus Jokehnen

Dienstag, 07. Juni 2011 16:40
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Eichwalde (pm). Übermorgen ab 19 Uhr, liest der in Hamburg lebende Schriftsteller Arno Surminski im Evangelischen Gemeindezentrum Eichwalde, Stubenrauchstraße 19 aus seinen bekanntesten Werken. Lesen wird er aus seinen Romanen Winter Fünfundvierzig und Jokehnen sowie aus seinen Erzählungen Die masurische Eisenbahnreise. Der Eintritt kostet 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Eichwalder Buchhandlung oder  im Büro der Evangelischen Gemeinde und im Reisebüro Steinhöfel/Borck in Zeuthen. Arno Surminski, 1934 in Jäglack in Ostpreußen geboren, zählt zu den erfolgreichsten Nachkriegsschriftstellern Deutschlands. Die Geschehnisse am Ende des 2. Weltkrieges in seiner Heimat Ostpreußen machte Surminski zum Inhalt einer Vielzahl seiner Romane und Erzählungen. Surminski lebt mit seiner Familie in Hamburg. Nachdem seine Eltern 1945 in die Sowjetunion deportiert wurden, floh der  Elternlose nach Schleswig-Holstein....

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Broschüre: 60 Jahre elektrisch betriebene S-Bahn

Sonntag, 01. Mai 2011 06:00
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Die Elektrische 1957 am S-Bahnhof Eichwalde. (Foto: Heimatverein Eichwalde)

Eichwalde. Seit 60 Jahren fahren die Züge auf der S-Bahnstrecke von Königs Wusterhausen nach Grünau elektrisch betrieben. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Gemeinde Eichwalde in einer eigenen Schriftenreihe die Broschüre Die Berlin-Görlitzer Eisenbahn und der Bahnhof Eichwalde herausgegeben. Ortschronist Wolfgang Flügge stellt dieses Heft am Donnerstag, 5. Mai 2011, in der Eichwalder Alten Feuerwache vor. Die Veranstaltung startet um 19 Uhr und wird mit einem Vortrag von Michael Braun zum Bau der süd-östlichen S-Bahnstrecke verbunden. Derzeit sind Fotos und Reproduktionen von Postkarten zum dem Thema in der Alten Feuerwache zu sehen. Der 1. Mai 1951 ist für die Gemeinden an der Bahnlinie ein denkwürdiger Tag. Die S-Bahnlinie wurde damals eingeweiht und brachte für Eichwalder und alle weiteren an der Bahnstrecke...

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