Lyrik

Wie bunte Seifenblasen

Sonntag, 20. November 2011 06:00
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Von Christine Stachewicz   Wie bunte Seifenblasen Von einem lachenden Kind werden sie geschickt in den Wind. Schweben sachte davon biegen sich leuchtend in sämtlichen Farben. Zart glänzend und zitternd, schwerelos. So verletzbar, unendlich schön in ihrer hellen Ehrlichkeit. Möchte sie halten in meinen Händen sie drehen und wenden mir von allen Seiten besehen. Doch ich weiß, ließe ich ihnen nicht ihre Freiheit würde das Unvermeidliche geschehen. Du bist für mich wie bunte Seifenblasen, weil ich dich liebe lasse ich dich ziehen. Ich bin das Kind, dass dich schickt in den Wind dir lachend nachschaut und glücklich ist dich in all deiner Vollkommenheit gekannt zu haben.

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Albratrios

Mittwoch, 24. August 2011 16:07
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von Carmen Brevi Ich kenne einen Vogel, den Keiner kennt. Er fliegt durch die Luft und zeichnet Figuren aus Wolken in den Himmel. In seinem Gefieder schimmert Sternenstaub in Regenbogenfarben. Und wird er vom Regen nass, zieht er einen Bogen. Macht er Rast an einem Strand, schenken ihm Nixen die schönsten Muscheln im Strand. Fliegt er übers Meer, wird er begleitet von Walgesängen und begrüßt von ihren Fontainen. Durch seinen Flügelschlag bringt er Dünen zum Wandern, formt Sandrosen nur so aus Spaß. Schmetterlinge machen große Augen, damit er sie sehen kann. Im Herbst nehmen Bäume seine Farben an. Im Winter formt er jeden einzelnen Stern aus Eis. Ädert den Himmel mit kahlen Geäst der Baumkronen. Im Frühling lehrt er...

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Ja und weil

Sonntag, 01. Mai 2011 05:40
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Gerade drum, weil es nicht passt Sich liebt, was sich doch hasst. Der Pickel stets den Spiegel sucht. Der Hammer den Daumen haut Mit voller Wucht, Obwohl er sucht den Nagel. Lad’ ich dich ein in meinen Garten, Kanns kaum glauben, nicht erwarten. Egal, ob Sonne oder Hagel. Daß Du von meinen Äpfeln nascht. Mein Mund von Kirschen rot und toll, Von deinem Spargel ist so voll. Der Pfirsich eher Orange heisst, Indes Du in mein’ Pfläumchen beisst. Machen wir’s den Vögeln gleich. Und wenn wir unser Liedchen singen, Uns mit Haut und Haar verschlingen, Fliegen auf Wolken, Federleicht. Und ruhen wir auf grünem Gras, Erfrischen uns am kühlen Nass, Bekomme ich schon wieder Lust Auf ein Ei oder...

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Frühling

Donnerstag, 31. März 2011 18:13
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Entsprechend der Jahreszeit kommt unsere so beliebte innere Ruhe etwas ins Wanken und Sehnsucht macht sich breit. Alle Tore öffnen sich, und es weht ein frischer Wind. Etwas überrascht von diesem Eindruck, fühlt sich der Verstand hintergangen. Die Vernunft fragt sich, was das soll und die Gelassenheit wird schlank und klapprig. So ungeübt begibt sich das Herz in neue Gefilde, und der Mut wird belohnt und hat keine Furcht mehr vor Versagen, denn feige ist nur der, der es nicht wagt zu wagen. Carmen Brevi

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Lyrik in den Eichwalder Nachrichten – Carmen Brevi macht den Anfang

Dienstag, 08. März 2011 13:06
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In Eichwalde und den Nachbargemeinden leben und arbeiten viele kreative Menschen, darunter auch Schreibende. Einige tun das einfach aus Spaß, andere machen das haupt- oder nebenberuflich. Künftig werden wir gelegentlich Texte von Autorinnen und Autoren aus der Region veröffetlichen. Carmen Brevi macht heute den Anfang.

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