
Eichwalde. Pfarrerin Christine Leu hatte es bei ihrer Begrüßung auf den Punkt gebracht: „Was gibt es besseres, als bei diesem eisigen Wetter hierher ins Konzert zu kommen.“ Die mehr als einhundert Besucher sollten ihren Weg am vergangenen Sonntag nicht bereuen. Drei russische Musikerinnen und Musiker, alles Studenten beziehungsweise Absolventen des Staatlichen Konservatoriums in St. Petersburg boten ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzert, das von Beethoven bis Rachmaninow reichte. Besonders der zwanzigjährige Pianist Fjodor Abasa beeindruckte, hatte er doch alle Programmstücke zu begleiten, trat zweimal solistisch auf. Höhepunkt des Abends war die b-moll-Klaviersonate, op. 861, von Franz Liszt. Diese längste einsätzige von Liszt komponierte Sonate war recht kurzfristig anstelle einer Prokofjew-Sonate mit ins Programm aufgenommen worden. Abasa trug Liszts Werk virtuos...










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