Astbruch einer Kiefer verursachte möglicherweise einen Gebäudeschaden

Gut acht Meter lang und vermutlich mehrere hundert Kilogramm schwer ist der gebrochene Ast, möglicherweise ein Hausdach beschädigte. (Foto: Jörg Levermann)
Gut acht Meter lang und vermutlich mehrere hundert Kilogramm schwer ist der gebrochene Ast, möglicherweise ein Hausdach beschädigte. (Foto: Jörg Levermann)

Eichwalde. Ein mächtiger Ast einer Kiefer an der Badewiese brach gestern und beschädigte womöglich das Dach eines Hauses. Menschen wurden nicht verletzt. Ob und welche Schäden am Dach wurden, muss noch durch ein Gutachten geklärt werden.

Erst in diesem Jahr sei die stattliche Kiefer – so wie alle Bäume auf kommunalen Grundstücken und Straßen – begutachtet worden, erklärte eine Gemeindemitarbeiterin auf Nachfrage der Eichwalder Nachrichten. Nach Einschätzung des Gutachters habe es keinerlei Anzeichen dafür gegeben, dass von dem Baum eine Gefahr ausgehen könne.

Dass im Winter Äste von Kiefern brechen, sei nicht ungewöhnlich, erklärte die Mitarbeiterin. Die Gemeinde habe inzwischen eine Firma beauftragt, den rund acht Meter langen Ast zu beseitigen und die Bruchstelle an der Kiefer zu versorgen. Der Vorfall sei bereits beim Kommunalen Schadensausgleich (KSA) gemeldet worden. Der KSA ist als Versicherung in Schadensfällen dieser Art zuständig.

Laut Geschäftsbericht der KSA verfügte die Versicherung im Jahr 2011 über Einnahmen von 62,9 Millionen Euro. Dem gegenüber standen Aufwendungen für Schadensregulierungen in Höhe von 59,4 Millionen Euro. Die Gemeinde Eichwalde zahlt jährlich einen Beitrag von 3.700 Euro an den KSA für die Haftpflichtdeckung.

 

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